tier-tipps.info


Die Seite wird immer wieder mal ergänzt und aktualisiert, daher lohnt es sich immer mal wieder reinzuschauen !!!!!
Home
Kontakt
 
Empfehlungen
Empfehlungen 2
Empfehlungen 3
Impressum/Datenschutz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nagetierkrankheiten Tipps und Infos zu Erkrankungen von Nagetieren allgeim bei Kaninchen Meerschweinchen Ratten Mäusen Hamster wie Kokzidien oder Backentaschenprobleme beim HamsterNagetierkrankheiten Tipps und Infos zu Erkrankungen von Nagetieren allgeim bei Kaninchen Meerschweinchen Ratten Mäusen Hamster wie Kokzidien oder Backentaschenprobleme beim Hamster

Nagetiere Krankheiten

Nagetierkrankheiten Tipps und Infos zu Erkrankungen von Nagetieren allgeim bei Kaninchen Meerschweinchen Ratten Mäusen Hamster wie Kokzidien oder Backentaschenprobleme beim HamsterNagetierkrankheiten Tipps und Infos zu Erkrankungen von Nagetieren allgeim bei Kaninchen Meerschweinchen Ratten Mäusen Hamster wie Kokzidien oder Backentaschenprobleme beim Hamster

 

Backentaschenprobleme beim Hamster

Die Backentasche des Hamsters stülpt sich nach außen. Das kann passieren, wenn der Hamster die Taschen mit zu viel Dingen vollgestopft hat und das Futter sich in der Backentasche verkeilt hat. Der Hamster drückt mit seinen Pfötchen von außen die Tasche nach vorne und drückt sie so mit raus. Haben Sie einwandfrei festgestellt, dass Ihr Hamster seine Backentaschen nicht selber entleeren kann, dann suchen Sie idealerweise einen Hamstererfahrenen Tierarzt auf, der die Taschen entleert und das Tier untersucht.
Die Ursachen für Backentaschenprobleme sind sehr vielfältig. Besonders häufig kommt es zu verstopften Backentaschen, wenn die Hamster Süßigkeiten bekommen. Auch Knabberstangen, Drops, Hamsterwaffeln und andere Leckerchen aus dem Zoofachhandel, die leider immer noch für Hamster angeboten werden, enthalten für gewöhnlich Zucker und sind somit ideal, um in den Backentaschen zu verkleben. Verzichten Sie bitte auf solche Knabberartikel im Hamstergehege! Selbstverständlich sollten alle Krankheiten nur von einem Tierarzt behandelt werden. Stellen Sie also den Hamster unbedingt einem Tierarzt vor.

 

Kokzidien bei Meerschweinchen, Kaninchen und Co.

Die Kokzidiose gehört zu den wohl bedeutendsten parasitären Nagetiere- Krankheiten, da sie praktisch in jeder Haltungs- und Nutzungsform vorkommt. Kokzidien können also sowohl Meerschweinchen, Ratten, Kaninchen, als auch andere Nager und Kleintiere befallen. Kokzidien sind winzige Einzeller, die als Darmkokzidiose in den Zellen der Darmschleimhaut oder als Leberkokzidiose in den Gallengängen des Nagetiers schmarotzen. Besonders anfällig gegen diese Krankheit sind junge Nagetiere im Alter von 6-12 Wochen. In Abhängigkeit davon, ob die Kokzidien in der Leber und in den Gallengängen oder im Darm vorkommen, unterscheidet man die Leber- und Gallengangskokzidiose von der Darmkokzidiose. Die erkrankten Nagetiere verlieren an Gewicht und leiden unter schleimigem bis blutigem Durchfall. Bei geschädigter Darmflora können sich auch bakterielle, mit starker Gasbildung im Darm einhergehe Infektionen ausbreiten. Unter Jungtieren von Nagetieren und Kleintieren beträgt die Sterblichkeitsrate bis zu 100%. Sowohl Darm- als auch Leber- und Gallengangskokzidiose lassen sich gut mit Sulfonamiden (einer speziellen Gruppe von Antibiotika) behandeln. Diese werden nach einem bestimmten Zeitschema oral (also über das Futter bzw. Trinkwasser oder direkt ins Maul des Nagers) verabreicht. Zusätzliche Gaben von Vitamin A können den Heilungsverlauf beschleunigen. In hartnäckigen Fällen muß die Behandlung mit wechselnden Präparaten mehrmals wiederholt werden. Da die Kokzidien auch im besten Futter mal auftreten können, ist eine Vorbeugung kaum möglich. Wichtig ist eine gesunde Ernährung und gute Pflege, um das Immunsystem der Nagetiere und Kleintiere zu stärken.

 

Passaluren

Passaluren sind bestimmte Zwergfadenwürmer, die im Blind- und Dickdarm der Nagetiere parasitieren. Der Befall- die sogenannte Passalurose - wird bei bis zu 30 Prozent aller Kaninchen in der Hobby-, Wirtschafts- und Laborhaltung angenommen. Befallene Kaninchen scheiden ansteckungsreife Wurmeier mit ihrem Kot aus. Wie bei der Kokzidiose auch kommt es über diesen Kot bzw. über Futter und Trinkwasser, das mit diesem Kot verseucht ist, zur Infektion anderer Kaninchen bzw. Meerschweinchen und andere Nagetiere.
Die Passalurose kann zu einer spürbaren Beeinträchtigung der Gewichtszunahme und Futterverwertung von infizierten Nagetiere führen. Nur bei sehr starkem Befall zeigen die Tiere Juckreiz am Darmausgang, Durchfall und Abmagerung.
Der Nachweis der Passalurose erfolgt über die Bestimmung der Wurmeier mit einer Kotuntersuchung. In einigen Krankheitsfällen werden nicht nur Wurmeier, sondern ganze Würmer ausgeschieden, die sich im Kot als kleine weißliche Gebilde erkennen lassen.
Die Behandlung der Passalurose wird mit einem handelsüblichen Entwurmungsmittel, das nach einem bestimmten Zeitschema oral verabreicht wird, durchgeführt.
Zur Vorbeugung der Passalurose gelten die gleichen Regeln wie zur Vorbeugung der Kokzidiose: Bei jedem neu erworbenen Nagetier sollte Kot untersucht werden. Infizierte Tiere sollten konsequent tierärztlich behandelt werden und nur nachgewiesen parasitenfreie Tiere sollten mit gesunden Nagetiere in Kontakt kommen.

 

Lippengrind bei Nagetieren

Als Lippengrind wird eine schorfige Erkrankung bezeichnet, die Lippen und Mundwinkel, im weiteren Verlauf aber auch Nase und Gesicht des Nagetieres betrifft. Die mit Vitaminen (Vitamin C-Mangel-Dermatitis) oder mit essentiellen Fettsäuren + Pantothensäure unterversorgte, oder besonders empfindlichen Haut von Nagetieren bekommt gerade um die Mundpartie Mikroverletzung der Lippen oder Mundschleimhäute. In diesen Rissen setzen sich Pilze oder Bakterien ab, die dann für Entzündungen sorgen und das Gewebe schädigen. Bei lokaler Behandlung finden z.B. Vitamin A haltige Medikamente und/oder Wund- und Heilsalben Verwendung. Stellen Sie also die Nagetiere unbedingt einem Tierarzt vor.

 

Kaninchenkrankheit Myxomatose (Kaninchenpest)

Die Übertragung des Virus findet am häufigsten indirekt durch stechende, blutsaugende Insekten statt. Der Myxomatoseerreger ist ein Virus und sowohl durch Kontakt mit erkrankten Kaninchen, als auch durch deren Ausscheidungen übertragbar. Auch eine indirekte Übertragung durch Gegenstände oder Futter ist möglich . Die Sterblichkeitsrate liegt bei 100 % . Beim akuten Verlauf der Krankheit treten Schwellungen und Entzündungen im Bereich der Augenlider, des Mundes, der Ohren, der Lippen und des Genitalbereiches auf. Nach circa 10-14 Tagen endet die Krankheit meistens mit dem Tod des Kaninchens. Für Myxomatose gibt es keine spezielle Behandlung. Die vorbeugende Impfung von Kaninchen in Heimtierhaltung gegen Myxomatose erfolgt durch eine Erstimpfung ab der 4. - 6. Lebenswoche. Eine Nachimpfung 4 Wochen später erhöht die Schutzwirkung gegen diese gefährliche Kaninchenseuche und ist durch den gestiegenen Infektionsdruck besonders zu empfehlen. Regelmäßige Wiederholungsimpfung des Kaninchens gegen Myxomatose sollten im Abstand von 6 Monaten durchgeführt werden.

 

Kaninchenschnupfen

Der Ansteckende Kaninchenschnupfen (Rhinitis contagiosa cuniculi) ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Luftwege bei Kaninchen. Der Kaninchenschnupfen ist eine weit verbreitete Seuche. Ein Nasenabstrich kann eine Infektion mit der Seuche bestätigen, muss aber nicht. Andere Faktoren können die Diagnose verschleiern.
Das Schlimme am Kaninchenschnupfen ist nicht der chronische Schnupfen selbst, sondern die damit bedingte Immunabwehrschwäche. Ist die Diagnose Kaninchenschnupfen gestellt, wird der Tierarzt eine Antibiotikabehandlung vorschlagen. Unterstützend sind Vitamingaben anzuraten, auf jeden Fall eventuelle Haltungsmängel abzustellen. Regelmäßer Streuwechsel, viel frische Luft (keine Zugluft), einen geeigneten, geschützten Standort, eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung und genügend Bewegung im Freien, damit das Kaninchen widerstandsfähig wird. Falls das Kaninchen in irgendeiner Form mit anderen Kaninchen in Berührung kommt, ist eine Impfung sehr empfehlenswert.

 

Schiefkopf bei Ratten

Ein Schiefkopf wird entweder durch eine Mittelohrentzündung, einen Tumor oder einen Schlaganfall bei Ratten ausgelöst. In allen Fällen ist unbedingt ein Tierarzt aufzusuchen! Ist der Schiefkopf der Ratte auf eine Mittelohrentzündung zurückzuführen, kann diese vom Tierarzt mit Antibiotika behandelt werden. Selten verschwindet der Schiefkopf wieder völlig. Da der Gleichgewichtssinn gestört ist, wird die Ratte immer ein wenig Schwierigkeiten beim Klettern haben.