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Nagetierhaltung Tipps zur Haltung und Pflege von Nagern und anderen Kleinsäugern wie Meerschweinchen Kaninchen Ratten Hamster Chinchillas Mäuse wie gross sollte der Käfig sein wieviel Zeit brauche ich für ein Nager Käfigeinrichtung und andere Tipps zu NagetierenNagetierhaltung Tipps zur Haltung und Pflege von Nagern und anderen Kleinsäugern wie Meerschweinchen Kaninchen Ratten Hamster Chinchillas Mäuse wie gross sollte der Käfig sein wieviel Zeit brauche ich für ein Nager Käfigeinrichtung und andere Tipps zu Nagetieren

Haltung / Pflege von Nagetieren

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Der Hamster

Der Hamster ist eines der wenigen Haustiere, der die Gesellschaft von Artgenossen nicht wünscht. Als Einzelgänger kommen die Hamster sich unter natürlichen Bedingungen nur zur Paarungszeit in die Quere. Ansonsten gehen sie sich aus dem Weg. Wenn zwei Hamster zusammen gehalten werden, kommt es höchstwahrscheinlich zu erbitterten Kämpfen, wodurch die Tiere schwer verletzt werden können.
Wenn Sie ein Weibchen Männchen und ein Männchen zusammen halten, haben Sie sehr schnell viele kleine Hamster - Babys, die ebenfalls nach kurzer Zeit geschlechtsreif werden. Dadurch wird Ihre Hamsterfamilie rasch immer größer. Dem kann man entgehen, indem man wirklich nur einen Hamster als Haustier anschafft. Hamster werden leider nicht sehr alt, höchstens ca. 3 Jahre. Durchschnittlich kann man sagen, dass sie mit zwei Jahren schon das Greisenalter erreicht haben.

Bevor Sie sich einen Hamster ins Haus holen, kümmern Sie sich auch darum, dass die Betreuung während Ihres Urlaubs gesichert ist, da man einen Hamster nicht gut auf Reisen mitnehmen kann. Die Urlaubsbetreuung des Hamsters sollte bei Ihnen zu Hause stattfinden oder in einer kleinen, überschaubaren Tierpension.
Der Hamsterkauf selbst ist die leichteste Übung, da Hamster an "jeder Ecke" angeboten werden. Und genau das ist aber ein Problem!
Hamster sowie Nagetiere gesamt betrachtet werden leider sehr oft vorschnell angeschafft oder als Geschenk gekauft, nur um dann nach kurzer Zeit das Tierheim als Endstation zu haben, weil man sich vorher nicht genug Gedanken über solch ein Tier machte und es den Erwartungen nicht entsprochen hat. Daher möchten wir hier ausdrücklich bitten, wenn Sie sich wirklich ernsthaft für den kleinen Nager interessieren, holen Sie sich einen Hamster aus dem Tierheim.


Oft sind die Tiere dort etwas älter, jedoch gerade als Anfänger bietet sich diese Lösung an, das die Hamster meist zahm sind und das Tierheimpersonal ganz gut einschätzen kann, welcher Hamster passen könnte. Nicht selten befinden sich auch junge Hamster im Tierheim, wenn es mal unvorhergesehen Nachwuchs gab und die kleinen Kerle ins Heim gegeben wurden.
Weiterhin sind die Tierschutz-Tiere tierärztlich betreut und werden gut gepflegt.
Bitte schauen Sie erst im Tierheim, ob Sie einen Hamster finden, bevor Sie in die nächste Zoohandlung laufen! Eine Tierheimliste aus ganz Deutschland finden Sie hier:
www.tierweb.net/Tierheime

Der Käfig

Da Hamster sich viel bewegen möchten, muss der Hamster-Käfig eine entsprechende Größe aufweisen. Als Mindestgröße sollte der Käfig die Maße L 100 cm X B 50 cm X H 50 cm haben.
Wenn Sie einen klassischen Käfig bevorzugen, dann müssen die Gitterstäbe sehr dicht beieinander sein, damit der Hamster sich nicht hindurchzwängen kann. Außerdem sollte der Hamsterkäfig eine hohe Bodenwanne haben sowie möglichst zwei Türchen (eine auf dem Dach und eine seitlich), die fest verschließbar sind.

Die Inneneinrichtung:
Meist gibt es zum Käfig noch etwas Käfigzubehör. Sehr wichtig ist natürlich das Schlafhaus für den Hamster, da er als nachtaktives Nagetier tagsüber eine Rückzugsmöglichkeit braucht. Es gibt Häuser aus Holz oder aus Kunststoff. Vorzugsweise solte man sich für ein Holzhäuschen entscheiden, da diese schwerer und deswegen nicht so leicht zu verschieben sind. Weiterhin kommt es öfter dazu, dass Hamster die Häuschen annagen, was zu argen Magen-Darm-Beschwerden führen kann, wenn man ein Häuschen aus Plastik nimmt. Ein Hamsterhaus muss mindestens ca. 15 x 15 cm groß sein. Der Eingang sollte für einen Goldhamster als Minimum 7 cm, für einen Zwerghamster wenigstens 5 cm im Durchmesser sein.
Beim Häuschenkauf ist darauf zu achten, dass der Hamster selbst mit gefüllten Backentaschen bequem durch den Eingang kommt. Deswegen müssen Sie genau wissen, ob es sich bei Ihrem Exemplar um einen Zwerghamster oder um einen Goldhamster handelt.

Weiterhin gehören für die artgerechte Haltung des Hamsters zwei möglichst schwere Fressnäpfe, der eine für das Körnerfutter, der andere für die Frischfuttergaben. Natürlich braucht der Hamster auch eine Trinkflasche, die Sie außen an den Gitterstäben anhängen.
Als Einstreu für den Boden gibt es spezielles Kleintierstreu sowie Heu in der Zoohandlung zu kaufen.

Bis heute ist es unklar, ob ein Laufrad Fluch oder Segen ist. Manche sagen es wäre Tierquälerei, da sich Hamster im Laufrad verletzen können oder manche Hamster sogar bis zur völligen Erschöpfung darin laufen. Dennoch gibt es genug Hamsterbesitzer die gute Erfahrungen mit einem Laufrad gemacht haben. Es kommt sicherlich auch auf die Art des Rades an, ob es geeignet oder sogar gefährlich sein kann. Fakt ist, dass das kleine Nagetier einen enormen Bewegungsdrang hat, den man nicht mal in dem größten Käfig stillen könnte. Daher laufen Hamster sehr gern zwischendurch in ihrem Laufrad. Schauen Sie anfangs Ihrem Hamster beim Laufen zu, damit Sie beurteilen können, ob es sich um eine sichere Angelegenheit handelt. Von vornherei sollte man lieber zu einem Laufrad greifen, wo die Verletzungsgefahr geringer ist. Solch Hamsterlaufräder haben geschlossene Lauf- und Rückflächen. Aber auch hier gilt: selbst das tollste Laufrad ersetzt nicht den täglichen Auslauf (unter Aufsicht) für den Hamster.

Bedenken Sie bitte daß das aufgeführte nur die Grundbedürfnisse eines Hamsters abdeckt. Alles was Sie zusätzlich für eine artgerechte Haltung investieren, sei es denn Klettermöglichkeiten oder Möglichkeit zu Buddeln erfreut den kleinen Hamster und Sie haben was zum beobachten. Immer beliebter werden sogenannten Buddelarien. Ein großes Terrarium mit Sand gefüllt, was der Natur recht nahe kommt. Der Hamster kann sich darin Höhlen buddeln, fast wie in freier Wildbahn.

Der Platz für den Käfig Ihres Hamsters muss so gwählt werden, dass der Hamsterkäfig nicht in Zugluft oder zu hoher Hitze (z. B. an der Heizung, direkte Sonneneinstrahlung) steht. Weiterhin muss am Tage Ruhe herrschen, da der kleine Hamster schläft. Schon allein deswegen ist ein Kinderzimmer ungeeignet. Beispielsweise könnte man den Hamsterkäfig tagsüber im Schlafzimmer deponieren und den Käfig dann abends ins Wohnzimmer holen, damit für den Hamster etwas los ist, wenn er munter wird. Achten Sie aber darauf, dass es nicht zu laut ist (z.B. laute Musik) und rauchen Sie nicht im gleichen Raum wo sich der kleine Nager befindet, denn beide Dinge stören ihn und der Zigarettenrauch kann den Hamster krank machen.

Zeitaufwand

Der Zeitaufwand für einen Hamster hält sich in Grenzen, da er tagsüber die meiste Zeit schläft und erst abends munter wird. Wenn er wach ist sollte aber auch ein Hamster etwas Zuwendung und Ablenkung bekommen. Ca. eine Stunde beaufsichtigter Freilauf sollte für einen Hamster wenigstens eingeplant werden. Keine Minute darf das Tier aus den Augen gelassen werden, da es schon mal vorkommen kann, dass der Hamster Möbel und Kabel anknabbert( der Hamster gehört zu den Nagetieren !). Außerdem kann man so verhindern, dass sich der Hamster hinter schwer zugänglichen Möbelstücken versteckt.
Leider verkennen Eltern oft die Tatsache, dass der Hamster ein nachtaktives Nagetier ist, und schenken ihrem Kind den kleinen pelzigen Freund als Haustier, da ein Hamster nicht sehr pflegeintensiv ist und dabei auch relativ ruhig (was natürlich daher rührt, dass er tagsüber gern schlafen möchte und erst bei Einbruch der Dämmerung aktiv wird...). Diese biologische Eigenheit des Hamsters muss man kennen und restlos akzeptieren. Ständige Störungen im Biorhythmus (am Tage wecken) des Hamsters stresst das Tier und dadurch kann es krank werden oder im schlimmsten Falle sterben. Ebenfalls als störend empfindet es das kleine Nagetier, wenn es laut oder hektisch in der Nähe des Käfigs zugeht. Diese Tatsachen müssen einem Kind unmißverständlich erklärt werden. Besser, als ein Hamster, sind für Kinder Meerschweinchen und Kaninchen als Haustier geeignet. Wobei diese possierlichen Tiere auch kein Kinderspielzeug sind.
Da der Hamster ein sehr kleines und flinkes Tier ist, ist er auch nicht besonders für ein Kind, das seine motorischen Fähigkeiten selbst noch nicht beherrscht, zu empfehlen. Der Hamster könnte schnell auf den Boden stürzen und somit einen tragischen Tod erleiden. Das wollen wir ihm ersparen. Damit das Kind mit dem Hamster gut umgehen kann, muss es wenigstens ca. 7-8 Jahre alt sein. Das Tier zum großen Teil selbstständig betreuen und versorgen kann das Kind frühestens ab ca. 10 Jahre. Aber auch dann sind die Eltern voll verantwortlich für den Hamster und müssen immer ein Auge auf den Umgang haben - notfalls die Hamsterversorgung selbst übernehmen, wenn das Kind mal keine Lust hat. Daran sollten die Eltern immer denken.

Das Meerschweinchen

Meerschweinchen brauchen Artgenossen um glücklich zu sein. Eine Gruppenhaltung kann aus mehreren Weibchen und einem kastrierten Böckchen bestehen. Mehr als ein Böckchen kann zu Stress und Kämpfen führen. Die Tiere sollten nach Möglichkeit alle etwa das gleiche Alter haben. Ein Kaninchen als Gesellschaft oder ein anderes Nagetier ist kein Ersatz für einen echten Meerschweinchen-Kollegen. Der Hamster ist von vornherein ausgeschlossen, da er ein Einzelgänger ist. Da es größtenteils in Tierheimen eine Überfüllung an Nagetieren gibt, plädieren wir auch hier dazu, zunächst nach einem passenden Meerschweinchen in einem Tierheim zu suchen. Nagetiere werden leider häufig plötzlich und spontan gekauft, und wenn dann der Besitzer merkt, dass es doch nicht das richtige Haustier ist, schnell wieder abgeschoben. Diese Nagetiere sind meist schon handzahm und gar nicht krank, wie es manche vermuten. Außerdem untersucht der Tierheim-Tierarzt die Tiere, und die Meerschweinchen-Böcke werden meist auch schon kastriert, damit sie in eine Gruppe integriert werden können. Also schauen Sie bitte erst bei einem Tierheim vorbei, bevor Sie in die nächste Zoohandlung gehen. Eine Tierheimliste aus ganz Deutschland www.tierweb.net/Tierheime finden Sie hier. Da ist bestimmt das richtige Meerschweinchen für Sie dabei!

Der Käfig

Der Käfig kann für ein Meerschweinchen gar nicht groß genug sein. Bei der Haltung von zwei Meerschweinchen ist das absolute Minimum die Größe L 120 x B 80 cm. Sie sollten darauf achten, dass die Gitterstäbe dicht genug beieinander sind, damit keines der Tiere seinen Kopf hindurchzwängen kann. Der Meerschweinchenkäfig sollte nicht unbedingt auf dem Boden stehen, da die kleinen Nager Fluchttiere sind und die Gefahr für Meerschweinchen oft von oben droht (z.B. durch Greifvögel). Deswegen kann es den Stress für die Tiere vermindern, wenn Sie den Käfig in einer gewissen Höhe platzieren. Das hat auch für Sie Vorteile, da Sie die Meerschweinchen besser beobachten können und zum Reinigen des Käfigs brauchen Sie sich nicht zu bücken.

Der Platz für den Nagerkäfig sollte so gewählt sein, dass der Käfig nicht in Zugluft oder zu hoher Hitze (z. B. an der Heizung, direkte Sonneneinstrahlung) steht. In den Käfig gehört für jedes Meerschweinchen ein Haus, in das sich das Tier zurückziehen und schlafen kann. Vorzugsweise sollte es aus Holz sein, da Plastikhäuschen zu argen Komplikationen führen, wenn die Meerschweinchen diese anknabbern. Und die Häuser werden angeknabbert.... Die Häuschen sollten nicht zu leicht sein und die Eingänge müssen groß genug sein, damit das Meerschweinchen bequem hinein paßt. Evtl. können Sie sich lieber ein Haus selbst bauen, falls es nichts Entsprechendes im Zoofachhandel gibt. Weiterhin brauchen die Nagetiere zur Futteraufnahme einen Fressnapf und zur Wasseraufnahme eine Wasserflasche, welche von außen an den Gitterstäben des Meerscheinchenkäfigs angebracht wird. Stellen Sie nämlich Wasser in einem Napf bereit, wird es schnell verschmutzt durch Streu und Exkremente der Meerschweinchen. Der Fressnapf sollte schwer sein (z.B. aus Keramik), damit die Meeris ihn nicht dauernd umwerfen. Der Bodenbelag muss für die Meerschweinchen weich sein. Man kann beispielsweise zuerst Zeitungspapier in den Käfig legen, damit der Urin der Meerschweinchen besser aufgesaugt wird. Darauf Kleintierstreu und oben drauf Heu.

Zeitaufwand

Meerschweinchen sind eher ruhige Tiere und halten sich größtenteils in ihrem Käfig auf. Sie sind uns Menschen sozusagen ausgeliefert, was die Beschäftigung und Zuwendung anbetrifft, da sie dem Besitzer nicht hinterherlaufen können um Aufmerksamkeit zu erlangen. Dies sollte man nicht ausnutzen, sondern genügend Zeit für Abwechslung aber auch die Sauberhaltung und Pflege der Nagetiere im Tagesablauf berücksichtigen.
Meerschweinchen müssen mehrmals am Tag gefüttert werden. Das Wasser sollte man jeden Tag wechseln.
Auch wenn Meerschweinchen nicht sehr sportlich wirken, möchten sie dennoch öfter mal herumrennen. Daher muss der tägliche Auslauf (unter Aufsicht) für wenigstens eine Stunde gewährleistet sein.
Der Meerschweinchenkäfig sollte wenigstens 2 x pro Woche gesäubert werden.
Etwas Körperpflege muss auch beim Meerschweinchen sein. Haben Sie ein Langhaarmeerschweinchen so muss dieses in regelmäßigen Abständen gebürstet werden, damit es nicht verfilzt und kein Schmutz im Fell verklebt. Für alle Meerschwinchen gilt, dass man die Krallen etwa einmal pro Monat kontrollieren muss und bei Bedarf kürzen sollte. Wie man das macht zeigt Ihnen Ihr Tierarzt sicherlich gern.
Bevor Sie sich Meerschweinchen ins Haus holen, kümmern Sie sich auch darum, dass die Betreuung während Ihres Urlaubs gesichert ist, da man Merrschweinchen nicht gut auf Reisen mitnehmen kann. Die Urlaubsbetreuung der Merrschweinchen sollte bei Ihnen zu Hause stattfinden oder in einer kleinen, überschaubaren Tierpension.

Eines sollte immer bedacht werden: der Tierhalter des Nagetieres, oder allgemein des Haustieres, ist immer der Erwachsene , sprich die Eltern. Von einem Kind darf man noch kein Verantwortungsbewußtsein für ein Meerschweinchen erwarten. Schnell hat das Kind anderes im Kopf, will lieber mit Freunden spielen, und das erste Interesse an dem Tier ist verschwunden. Das Meerschweinchen muss aber dennoch gut versorgt werden, dann müssen die Eltern einspringen. Ebenfalls muss der richtige Umgang mit dem Meerschweinchen erst erlernt werden. Die Eltern sollten z.B. darauf achten, dass die Tiere nicht wie ein Stofftier pausenlos auf dem Arm herumgetragen werden und dass die Ruhephasen der Meerschweinchen respektiert und eingehalten werden.

Das Kaninchen

Kaninchen haben eine relativ hohe Lebenserwartung von ca. 10 Jahren. Kaninchen brauchen Artgenossen um glücklich zu sein. Eine Gruppenhaltung kann aus mehreren Weibchen und einem kastrierten Böckchen bestehen. Mehr als ein Böckchen kann zu Stress und Kämpfen führen. Die Tiere sollten nach Möglichkeit alle etwa das gleiche Alter haben.
Mindestens zwei Kaninchen sollten es in jedem Fall sein. Ein Kaninchen-Bock muss mit vier Monaten kastriert werden, um ungewünschten Nachwuchs zu vermeiden. Aber auch nach der Kastration ist er noch etwa 6 Wochen zeugungsfähig. Das muss man beachten. Kaninchen sind relativ pflegeleicht und unter guter Anweisung der Eltern als "Anfängertiere" für Kinder geeignet. Bei Haltung, die für das Kaninchen nicht artgerecht ist, kann es auch vorkommen, dass das Tier nicht zahm wird und evtl. auch beißt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie sich vor Anschaffung eines Kaninchens gut über die Bedürfnisse der Kleintiere informieren.
Auch Kaninchen gibt es zahlreich im Tierheim und wenn Sie nicht auf eine spezielle Rasse fixiert sind, sollten Sie zunächst im Tierheim nach einem Kaninchen suchen (wobei auch immer mehr Rassekaninchen in den Tierheimen landen - leider!). Vorteil: der Tierheim-Tierarzt untersucht die Tiere, und die Kaninchen-Böcke werden meist auch schon kastriert, damit sie in eine Gruppe integriert werden können. Also schauen Sie bitte erst bei einem Tierheim vorbei, bevor Sie in die nächste Zoohandlung gehen. Tierheime aus Deutschland:
www.tierweb.net/Tierheime

Der Käfig

Ein Kaninchenkäfig muss eine nicht unerhebliche Größe aufweisen. Für ein Kaninchen sollte der Käfig mindestens zwei Quadratmeter groß sein. Das muss dann pro Kaninchen multipliziert werden (also 2 Kaninchen = 4 qm und so weiter). Das muss man bedenken. Sind Sie bereit den Tieren so viel Fläche Ihrer Wohnung zur Verfügung zu stellen? Der Platz für den Kaninchenstall sollte so gewählt sein, dass der Käfig nicht in Zugluft oder zu hoher Hitze (z. B. an der Heizung, in der Sonne) steht. Kaninchen dürfen keinem Zigarettenrauch ausgesetzt sein, da sie dadurch krank werden können und im schlimmsten Falle vorzeitig sterben könnten. Der Standort sollte nicht den ganzen Tag turbulent sein, damit die Kaninchen zwischendurch eine Ruhepause einlegen können. Aber auch nicht zu abgeschieden, da Kaninchen gern ein wenig Abwechslung haben wollen. Das Zwischenmaß ist die beste Wahl. Der Kaninchenstall sollte eine recht hohe und ausreichend stabile Bodenwanne aufweisen.

In den Kaninchenstall gehören zur Futteraufnahme zwei Fressnäpfe (diese sollten schwer sein, z.B. aus Keramik) und zur Wasseraufnahme eine Wasserflasche, welche von außen an den Gitterstäben des Kaninchenstalls angebracht wird. Stellen Sie nämlich Wasser in einem Napf bereit, wird es schnell verschmutzt durch Streu und Exkremente der Kaninchen. Das Futterheu sollte in einer Heuraufe, die man innen an den Gittern des Kaninchenstalls anhängt, untergebracht werden, um Verunreinigung zu vermeiden.
In den Käfig gehört für jedes Kaninchen ein Haus, in das sich das Tier zurückziehen und schlafen kann. Vorzugsweise sollte es aus Holz sein, da Plastikhäuschen zu argen Komplikationen führen, wenn die Kaninchen diese anknabbern. Die Häuschen sollten nicht zu leicht sein und die Eingänge und die Häuser selbst müssen groß genug sein, damit das Kaninchen bequem hinein paßt. Evtl. können Sie sich lieber ein Haus selbst bauen, falls es nichts Entsprechendes im Zoofachhandel gibt.
Die Bodenwanne des Kaninchenstalls wird mit handelsüblichem Kleintierstreu großzügig befüllt. Darauf legt man Heu (dies muss nicht den gesamten Boden bedecken, sondern vielmehr als "Inseln" verteilt werden). Oft legen sich Kaninchen eine Toilettenecke an. In diese Ecke kann man entweder üppiger mit dem Kleintierstreu umgehen, oder man stellt direkt ein kleines Katzenklo mit Spähne dort hin. Dadurch kann man die Kaninchen daran gewöhnen, nur dort ihre Geschäfte zu erledigen, was einerseits das Säubern des Käfigs erleichtert und andererseits bei Freilauf der Häschen von Vorteil ist, da sie immer dort hinein gehen, wenn sie mal müssen.

Zeitaufwand

Ein Kaninchen ist relativ leicht zufrieden zu stellen, daher hält sich auch der Zeitaufwand in Grenzen.
Als Minimum sollten Sie jedoch etwa 2 Stunden täglich einplanen:
dies setzt sich zusammen aus dem Auslauf, dem Sie dem Kaninchen bieten müssen, Schmuseeinheiten, sowie eventuell notwendiges Bürsten, falls Sie ein langhaariges Kaninchen haben.
Weiterhin müssen Kaninchen mehrmals am Tage gefüttert und das Wasser im Stall muss erneuert werden.
Dann muss der Käfig von Exkrementen und angegammeltem Futter befreit werden.
Einmal wöchentlich muss der Kaninchenkäfig vollständig gereinigt werden. Dazu wird alles gewechselt (Kleintierstreu, Heu) und die Bodenwanne ausgewaschen. Wenn Sie chemische Reinigungsmittel verwenden, nehmen Sie erstens nicht so viel davon und spülen sie sie zweitens äußerst gründlich aus.
Wenn Sie Kaninchen für Ihr Kind anschaffen, sollte Eines immer bedacht werden: der Tierhalter des Kaninchens, oder allgemein des Haustieres, ist immer der Erwachsene , sprich die Eltern. Von einem Kind darf man noch kein Verantwortungsbewußtsein für ein Kaninchen erwarten. Schnell hat das Kind anderes im Kopf, will lieber mit Freunden spielen, und das erste Interesse an dem Tier ist verschwunden. Das Kaninchen muss aber dennoch gut versorgt werden, dann müssen die Eltern einspringen. Ebenfalls muss der richtige Umgang mit dem Kaninchen erst erlernt werden. Die Eltern sollten z.B. darauf achten, dass die Tiere nicht wie ein Stofftier pausenlos auf dem Arm herumgetragen werden und dass die Ruhephasen der Kaninchen respektiert und eingehalten werden.
Das Tier zum großen Teil selbstständig betreuen und versorgen kann das Kind frühestens ab ca. 10 Jahre. Aber auch dann sind die Eltern voll verantwortlich für das Kaninchen und müssen immer ein Auge auf den Umgang haben - notfalls die Kaninchenversorgung selbst übernehmen, wenn das Kind mal keine Lust hat.

Ratten

Wie steht es eigentlich mit der Haltung einer Ratte? Nun, EINE Ratte schonmal gar nicht !!! Ratten leben in großen Gruppen in ihrer natürlichen Umgebung. Daher sollte man sie zumindest zu zweit halten. Entweder zwei Weibchen oder zwei Böckchen. Man kann natürlich auch die Tiere gemischt halten (männlich und weiblich), ABER dann muss das Böckchen unbedingt kastriert sein !!! Die Vermehrung der Ratten geht sonst so rasant, dass man nicht mehr weiss wohin vor Schreck. Auch ist darauf zu achten, dass die Tiere nach der Kastration mindestens 4 Wochen getrennt bleiben, da sonst möglicher Weise doch noch Nachwuchs "produziert" werden kann... Am besten ist es, wenn man sich Ratten aus dem Tierheim anschafft, da dort die Böcke bei gemischten Gruppen bereits kastriert sind oder eine bestehende Ratten-Gruppe aus Weibchen oder Männchen schon "gut funktioniert". Außerdem sollten keine Tiere länger als nötig im Heim sitzen. Also: Finger weg von Zooläden oder ähnliches - lieber aktiven Tierschutz betreiben und den Tierheimtieren ein schönes zu Hause bieten !!! Schauen Sie doch mal in der Tierheimliste nach, ob es ein Tierheim in Ihrer Nähe gibt: www.tierweb.net/Tierheime

Der Käfig

Ein Käfig sollte für Ratten, obwohl sie recht kleine Nager sind, groß und geräumig sein. Am besten mit mehreren Ebenen. Man kann sich z.B. aus einem Kleiderschrank ein schönes Rattenheim bauen (das wäre größenmäßig schon recht gut - auch wenn man mehr als zwei Ratten halten möchte. Bis zu sechs Tiere haben dort bequem Platz und sie können sich auch mal aus dem Wege gehen). Aber auch wenn man "nur" eine Zwei-Ratten-Haltung anstrebt, sollte die Behausung nicht wesentlich kleiner sein. Wenn Sie lieber einen klassischen Rattenkäfig bevorzugen, dann achten Sie darauf, dass die Gitterstäbe eng genug beieinander stehen, damit sich keine Ratte durchschummeln kann. Als minimale Größe des Rattenkäfigs sollten Sie ca. die Maße L 120 x B 80 x H 100 cm einhalten.

Natürlich muss der Rattenkäfig auch noch eingerichtet werden. Es bieten sich kleine Hängematten, Häuschen zum Verstecken und verschiedene Spielmöglichkeiten, wie Tunnel, Brücken und ähnliches, für Ratten an. Aber auf KEINEN Fall ein Laufrad. Die unterste Ebene kann als Toilette, mit Kleintierstreu, vorbereitet werden. Auf die zweite Ebene z.B. die Fressnäpfe und eine Schale mit Wasser bereit gestellt werden und in den höheren Ebenen dann die Häuschen etc. für die Ratten. Natürlich können auch Häuser und Tunnel usw. mit auf der Futterebene integriert werden - das entscheidet die Phantasie des Einrichters. Wenn man die Tiere in ihrem neuen zu Hause beobachtet merkt man schnell, was ihnen angenehm ist und was nicht. Dann muss eben der Käfig im Zweifelsfalle wieder umdekoriert werden. Das sollte man sowieso ab und an tun, damit es den Ratten nicht langweilig wird.

Neuerdings kommt es öfter vor, dass Ratten allergisch gegen Einstreu reagieren. Daher kann man alternativ eine Toilettenecke im Rattenkäfig einrichten. Eine flache Plastikwanne gefüllt mit Katzenstreu (KEINE Klumpstreu verwenden - ganz wichtig, falls eine Ratte mal davon nascht...). Der Rest des Käfigs kann dann mit Tüchern, alten T-Shirts, Baumstämmen ausgelegt werden, je nach Fantasie. Baumstämme nur unbehandelt und ohne Schadstoffe verwenden, da Ratten, als Nagetiere natürlich daran knabbern. Nicht gespritzte Obstbaumäste eignen sich gut.

Den Rattenkäfig stellen Sie bitte nicht an einen zugigen Platz oder wo es zu warm wird (Heizung / Sonne). Weil Ratten kontaktfreudiger als andere Nagetiere sind, ist es besser den Käfig in einen Raum zu stellen, wo sie genug Ansprache erhalten. Allerdings sollte es in diesem Raum nicht zu laut sein (bitte keine dröhnende Musik) und es darf dort nicht geraucht werden, da das die Ratten schwer krank machen kann.

Zeitaufwand

Der größte, schönste Käfig kann aber niemals den Auslauf für die Ratten ersetzen. Besonders die ganz zahmen Tiere genießen die tägliche Zuwendung von Frauchen oder Herrchen "hautnah". Der Freilauf sollte aber immer unter Aufsicht geschehen, da Ratten nunmal Nagetiere sind und so einiges zerstören könnten. Stromkabel seien hier nur mal erwähnt, die im schlimmsten Fall den Tod des Tieres bedeuten können. Es gibt Ratten die so anhänglich wie ein Hund sind, daher sollte als absolutes Minimum eine Stunde täglicher Kontakt zum Menschen gewährleistet sein (gern mehr). Keines Falls dürfen sie im Käfig tagein tagaus vor sich hindümpeln. Ratten sitzen gern auf der Schulter, da sie von dort einen guten Überblick haben. Auch kann man ihnen kleine Kunststücke beibringen. Ratten sind die gelehrigsten Nagetiere und brauchen etwas Beschäftigung.
Weiterer Zeitaufwand besteht in dem Wechseln des Wassers, dem Füttern und des täglichen Kontrollierens des Käfigs nach Verunreinigungen.
Einmal pro Woche sollte die Toilettenebene des Rattenkäfigs vollständig gesäubert werden, inkl. des Wechselns der Streu. Benutzen Sie bitte keine scharfen Reinigungsmittel und achten Sie darauf, dass das Putzmittel ordentlich abgespült wird.
Ratten sind im Allgemeinen die am besten geeigneten Nagetiere für Kinder. Da sie sich festhalten und klettern, können sie nicht so leicht fallen, wie beispielsweise ein Hamster. Das ist ein großer Vorteil. Und sie sind sozial motiviert und freuen sich über rege Ansprache. Aber auch bei Ratten müssen die Eltern immer ein wachsames Auge auf die Rattenhaltung haben und den Kindern den artgerechten Umgang beibringen. Die Tiere zum großen Teil selbstständig betreuen und versorgen kann das Kind frühestens ab ca. 10 Jahre. Aber auch dann sind die Eltern voll verantwortlich für die Ratten und müssen notfalls die Rattenversorgung selbst übernehmen, wenn das Kind mal keine Lust hat, inkl. der Bespaßung der Tiere. Daran sollten die Eltern immer denken.

Nachtaktive Chinchillas

Chinchillas können sehr alt werden, etwa bis 20 Jahre. Schon allein deswegen muss man sich die Anschaffung dieser Tiere noch gründlicher überlegen, da es eine lange Zeitspanne der Verantwortung bedeutet. Was das Chinchilla mit anderen Nagetieren gemeinsam hat, ist das Bedürfnis nach einem Artgenossen. Die Haltung des Chinchillas ist etwas komplexer als z.B. bei Meerschweinchen. Denn obwohl Chinchillas mit einem Partner zusammenleben wollen, ist es manchmal schwierig Chinchillas als erwachsene Tiere zu vergesellschaften. Daher bietet es sich an, von Anfang an zwei Chinchillas ins Haus zu holen (z.B. Wurfgeschwister). Weibliche Tiere sind eher für Anfänger geeignet als männliche Chinchillas. Männchen vertragen sich im Allgemeinen auch, aber dann darf kein weibliches Tier anwesend sein. Wenn man ein Pärchen halten möchte (also ein Weibchen und ein Männchen) muss das männliche Chinchilla kastriert werden. Achten Sie darauf, dass die Tiere auch noch etwa 4-6 Wochen nach der Kastration getrennt bleiben, da das Männchen so lange noch zeugungsfähig bleibt. Auch Chinchillas sind leider immer öfter in Tierheimen anzutreffen. Chinchillas aus dem Tierheim zu holen hat auch Vorteile: oft sitzen sie dort schon paarweise und sind ein eingespieltes Team, die männlichen Tiere sind bereits kastriert und es sind teilweise schon etwas ältere Chinchillas, die an Menschen gewöhnt sind, was den Einstieg in die Chinchilla-Welt erleichtert. Web - Adressen von Tierheimen: www.tierweb.net/Tierheime

Der Käfig

Umso größer der Chinchilla-Käfig umso besser. Für ein Pärchen sollte er aber mindestens eine Grundfläche von 180 cm x 120 cm und ca. 100 cm Höhe haben. Wenn der Käfig höher ist, sollten Sie unbedingt Zwischenböden einziehen, um das Stürzen der Tiere zu verhindern.
Weiterhin ist zu empfehlen, dass der Käfig eine robuste und recht hohe Bodenwanne hat. Den Chinchilla-Käfig stellen Sie bitte nicht an einen zugigen Platz oder wo es zu warm wird (Heizung / Sonne). Weiterhin muss am Tage Ruhe herrschen, da die Chinchillas schlafen. Schon allein deswegen ist ein Kinderzimmer ungeeignet. Beispielsweise könnte man den Chinchilla-Käfig tagsüber im Schlafzimmer deponieren und den Käfig dann abends ins Wohnzimmer holen, damit für die Chinchillas etwas los ist, wenn sie munter werden. Achten Sie aber darauf, dass es nicht zu laut ist (z.B. laute Musik) und rauchen Sie nicht im gleichen Raum wo sich die kleinen Nager befinden, denn beide Dinge stören die Tiere und der Zigarettenrauch kann ein Chinchilla krank machen. In den Käfig gehört für jedes Chinchilla ein Haus, in das sich das Tier zurückziehen und schlafen kann. Vorzugsweise sollte es aus Holz sein, da Plastikhäuschen zu argen Komplikationen führen, wenn die Chinchillas diese anknabbern. Weiterhin brauchen die Nagetiere zur Futteraufnahme einen Fressnapf und zur Wasseraufnahme eine Wasserflasche, welche von außen an den Gitterstäben des Chinchilla-Käfigs angebracht wird. Der Fressnapf sollte vorzugsweise aus Keramik sein, damit er von den Tieren nicht durch die Gegend geschoben und umgeworfen werden kann.
Außerdem bietet sich eine Heuraufe an, welche man innen an den Gitterstäben anbringt, damit das Futterheu sauber bleibt.
Chinchillas springen gern über verschiedene Ebenen, daher sollte man in unterschiedlichen Höhen Podeste montieren.
Chinchillas brauchen Sandbäder um gesund zu bleiben. Stellen Sie daher eine flache Schale mit Chinchilla-Sand auf den Boden (aber keinen quarzhaltigen Sand benutzen). Weiterhin ist bei der Einstreu folgendes zu beachten: das Kleintierstreu darf nicht aus Streu-Pellets bestehen, da die Tiere diese evtl. fressen. Dadurch würden die Chinchillas schwer krank werden oder sogar sterben, da die Pellets enorm aufquellen. Buchenstreu sollten Sie auch meiden, da es für Chinchillas giftig ist. Die beste Streu sind trockene Kiefernholz-Späne. Etwas Heu kann als Abschluß auf die Streu verteilt werden.

Zeitaufwand

Der Zeitaufwand für Chinchillas hält sich in Grenzen, da sie tagsüber die meiste Zeit schlafen und erst abends munter werden. Wenn sie wach sind sollten aber auch Chinchillas etwas Zuwendung und Ablenkung bekommen. Ca. eine Stunde beaufsichtigter Freilauf sollte für Chinchillas wenigstens eingeplant werden. Keine Minute dürfen die Tiere aus den Augen gelassen werden, da es schon mal vorkommen kann, dass Chinchillas Möbel und Kabel anknabbern( Chinchillas gehören zu den Nagetieren !). Außerdem kann man so verhindern, dass sich die Chinchillas verletzen, wenn sie in schwindelerregende Höhen geklettert sind.
Weiterhin müssen Chinchillas täglich gefüttert und das Wasser im Käfig muss erneuert werden.
Dann muss der Käfig von Exkrementen und angegammeltem Futter befreit werden.
Einmal pro Woche muss der Chinchillakäfig vollständig gereinigt werden. Dazu wird alles gewechselt (Kleintierstreu, Heu) und die Bodenwanne ausgewaschen. Wenn Sie chemische Reinigungsmittel verwenden, nehmen Sie erstens nicht so viel davon und spülen sie sie zweitens äußerst gründlich aus.
Zwei bis dreimal in der Woche wird das Fell der Chinchillas gebürstet.
Da Chinchillas zu den dämmerungs- bzw. nachtaktiven Tieren gehören, muss man diese biologische Eigenheit des Chinchillas kennen und restlos akzeptieren. Ständige Störungen im Biorhythmus (am Tage wecken) des Chinchillas stresst das Tier und dadurch kann es krank werden oder im schlimmsten Falle sterben. Ebenfalls als störend empfindet es das kleine Nagetier, wenn es laut oder hektisch in der Nähe des Käfigs zugeht. Für Kinder sind Chinchillas als nachtaktive Tiere eher ungeeignet.